Dienstag, 11. Februar 2014
Denken ist nicht Wissen
Ist es nicht manchmal erstaunlich was einem so Stunde für Stunde und Tag für Tag durch den Kopf geht? Laut einer wissenschaftlichen Studie sind das an einem Tag 60 000 Gedanken. Eine ganze Menge Info. Natürlich können wir uns dieser Flut Infomaterial nicht 100% bewusst sein. Viele dieser Gedanken aber, nehmen wir wahr und bleiben an diesen hängen.
Hängen bleiben wir an denen, die unseren Überzeugungen entsprechen. Aber wo kommen diese Überzeugungen her, und kann ich mir dieser Überzeugungen sicher sein?
Ein Beispiel: Die Werbung in den Medien erzählt mir vom noch besseren Waschmittel der Firma ? ." Oh ja, muss man ausprobieren, denn Oma, Mutti und die halbe Nachbarschaft nimmt das auch schon ewig und da alle zufrieden sind, kauf ich das auch!" Jetzt kauft man das, zu einem natürlich recht hohen Preis, weil es ist ja neu und die Werbung muss ja auch von was leben, und ist total begeistert von der Waschleistung dieses Wundermittels! Würde man ein bißchen überlegen und natürlich ehrlich zu sich sein, ist dieses neue, unglaublich gute, leistungsstarke, die Offenbarung schlechthin-Waschmittel auch nicht anders wie das vom Discounter.
Unsere Überzeugungen, seien sie jetzt auf das Schlimmste oder das Beste fixiert sind zur absoluten Mehrheit Suggestionen der Aussenwelt, sprich Menschen im Umfeld oder die Medien. Klar jetzt kann jeder sagen, das was ich hier schreibe, ist genauso eine Suggestion. Das darf auch jeder sehen wie er will, da habe ich keine Probleme mit.
Ich möchte nur klar machen, das jeder die Kraft besitzt eigene Entscheidungen zu treffen, wie sagt man so schön - aus dem Bauch heraus. Ja auch ich habe lange gebraucht aus dem Bauch heraus zu handeln, und ganz wichtig, erst einmal auf das Bauchgefühl zu achten. Ich war der Meinung alles mit dem Kopf regeln zu können, das ging auch ganz gut, doch die Bauchgeschichte hatte ein, wie soll ich es ausdrücken, angenehmeres Ergebnis. Ich möchte auf keinen Fall unserem Kopf oder Verstand etwas Böses, er ist uns in vielem sehr hilfreich und ein schlaues Kerlchen aber er versteht es auch, uns zu verwirren. Das kann man mit sich machen lassen, das gefällt ihm, oder aber man hört mal auf seinen Bauch. Nicht selten sind sich die zwei uneinig, das kann schon ein längerer Ballwechsel werden. Irgendwann ist dann das Spiel zu Ende, keine Tore aber Sieg nach Punkten. Für wen, keine Ahnung? Auf wen hört ihr?
Noch eine schöne Weisheit am Schluss: Ist es schlimm, das wir manchmal nicht wissen, was wir wollen und was uns wichtig ist?
Nein.
Es ist allerdings tragisch, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, es herauszufinden.
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